Mein Brot schneid‘ ich per Hand. Es ist für mich -insbesondere bei Selbstgebackenem- ein quasi heiliger Akt. Dennoch gibt es eine Aufschnittmaschine im Haushalt, das kam so: vor ca.10 Jahren bin ich dem besseren Südtiroler Speck und seinen Abkömmlingen verfallen. Erst hauchdünn aufgeschitten wird er zum Suchtmittel. Deshalb fiel die Investition damals auch nicht besonders schwer. Eine Bizerba musste her. Genial für cole slaw, Krautsalat, Carpaccio usw usw…und eben Südtiroler Dauerfleischwaren. Ich werde berichten. Nun zur Überschrift: Einer meiner nicht eben häufigen Reinlichkeitsattacken folgend wich die schweineschwere Aufschnittmaschine dem Lappen. Wieder zurück wurde der Kraftstromstecker nachlässig eingesteckt, sodass nicht alle stromführenden Leitungen Verbindung hatten. Unglücklicherweise war die Maschine angeschaltet, ohne dass ich es bemerkte. Eine Stunde bei Wein und Brot im Garten reichten aus. Das geschätzte Gerät verrauchte im wahrsten Sinne des Wortes.
You May Also Like
Steinpilzsaison ist eröffnet!
Warum schiebst Du Vollhonk einen so wichtigen Termin wie den Besuch des persönlichen Steinpilzgartens unverantwortlicher Weise auf Sonntagabend?…
Somehow overbitched: Makówki
Die vorweihnachtliche Panettone-Trainingstour ließ einige dieser Kuchen aus der B- und C-Reihe (also mit Fehlern, die in den…
Russenrache
Karl-Heinz, mein Nachbar, ist ein grosser Geschichtenerzähler. Und er liebt meinen Hund, aber das ist eine andere Story.…
Piemont: der Herr der Nüsse
Wieder einmal trieb mich die Sucht um. Letztens im Piemont: Mit Jose verabredete ich mich mittags in seiner Manufaktur.…
Dietmar, der Wahnsinnsbäcker
Mein Freund und Lehrmeister Dietmar hat mir erlaubt, ein paar seiner aktuellen Arbeiten zu veröffentlichen. Er trainiert für…
Internationale Backausstellung, München
Auch wenn kleinere Betriebe (Bäcker-, Konditor-Handwerk, Gastronomie, Caterer) als angebliche Zielgruppe von den Messeorganisatoren beworben wurden: das Geld fließt woanders,…